Willkommen am Detlefsengymnasium in Glückstadt

Abitur 2012


Bester Jahrgang aller Zeiten
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Sie sind der bester Abiturjahrgang aller Zeiten und sie durften als erste in der neuen Mensa feiern: Gestern wurden 54 Abiturienten des Detlefsengymnasiums verabschiedet. Paula Zschoche strahlte über das ganze Gesicht – sie hat den Supernotendurchschnitt von 0,8. Lara Kröncke punktet mit 1,0 und Helen Rohleder mit 1,1. Direktor Hartmut Appel beglückwünschte seine Vorzeigeschülerinnen. Allein 14 Schüler bestanden mit einem Notendurchschnitt unter 2,0.
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Zahlreiche Ehrengäste und Verwandte der Schüler waren ins Detlefsengymnasium gekommen. Es war eine launige, humorvolle Verabschiedung in einem feierlichen Rahmen. Direktor Appel scherzte auf bewährte Art und wagte auch einen politischen Schlenker: „Schulfrieden“ erklärte er zum Unwort des Jahres. Den Eltern verriet er, dass seine Tochter in Itzehoe auch gerade Abitur gemacht habe. Und er wisse schon jetzt: Sind die Kinder aus dem Hause, dann fehlt etwas. Aber, so versprach er: „Sie kommen wieder.“ Er sprach von tollen Leistungen der Schüler, von tollen Noten. „Wir sind stolz auf die Ergebnisse.“ Und auf die engagierten Schüler. Zudem ging er humorvoll auf das Motto des Abijahrgangs „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ ein. „Apfelmus und Apfelsaft – alles geht mit Appelkraft“, nahm er sich selbst auf die Schippe.
Kreispräsident Hans-Friedrich Tiemann gratulierte den Abiturienten der kreiseigenen Schule und erinnerte an den 6,8 Millionen Euro teuren Umbau der Schule. Er gab den jungen Leuten mit auf den Weg: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste zu werden.“
Die einzigen ernsthaften Töne schlug Elternvertreter Dr. Detlef Zschoche an. Seit neun Jahren erfährt er beim Frühstück, was am Gymnasium los sei. Das Thema Gewalt, womit er Mobbing und Ausgrenzung ansprach, berührte ihn besonders. Den Lehrern bescheinigte er, dass diese wach darauf reagiert hätten. Die Konflikte wurden aufgearbeitet und die Betroffenen zusammengeführt. „Ihr seid jetzt sensibilisiert“, sprach Dr. Zschoche die Abiturienten an. Sie seien vorbereitet auf das Berufsleben, in denen Firmen umsatzorientiert seien. „Haltet zusammen und schützt euch gegenseitig.“ Den Lehrern dankte er, dass sie den Kindern immer beigestanden hätten.
Für die „Olen Primoner“ erinnerte Silke Schröder an ihr Abitur vor 14 Jahren. Und das damals alle dachten, ihnen gehört die Welt. „Ihr könnt euch jetzt aussuchen, was euch Spaß macht. Positioniert euch.“
Die Klassenlehrer Susann Buss, Dirk Hamann und Claus Urbach erinnerten an Begebenheiten von Klassenfahrten und anderes aus der Schulzeit. Immer in Anlehnung daran, den Berg zu erklimmen. Und das es schwierig ist, mit Flip-Flops auf den Berg zu steigen.
Die Ansprache der Abiturienten hielten Lena Holst, Malte Pulmer und Henrike Wilckens. Sie gingen auf die „Marotten“ der einzelnen Profilklassen ein. Und Lena betonte: „Der Spaß hat uns nicht geschadet.“ Die Schüler bedankten sich zudem bei den Lehrern Jasper Kock und Sönke Loebert.
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Kock bekam für sein Engagement selbst gem
achte Erdbeermarmelade. „1000 Symphatiepunkte“, bescheinigte ihm Mareike Grelck. Loebert erhielt eine Krone und einen roten Mantel, weil er der „bestorganisierteste Lehrer“ der Schule ist – „der Kopierkönig.“
Schüler Jelle Spieker bekam Schokolade, weil er den wesentlichen Teil der Abiturzeitung produziert hat, wobei auch Christoph Schröpfer geholfen hatte.
Musikalisch untermalt wurde die Entlassungsfeier von mehreren Musikstücken. Es spielten Paula Zschoche (Klavier), Henrike Wilckens (Cello), Eva Sachse (Saxophon), Lea Künne (Querflöte) und Maj-Cathleen Bast (Trommeln).
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Folgende Schüler wurden ausgezeichnet, davon einige mehrfach: Mona Beck (Physik), Jannik Kardel (Physik), Jonathan Schneider-Kern (Physik, Mathematik), Pascal Mrozek (Physik und Mathematik), Paula Zschoche (Mathematik), Eva Sachse (Musik), Axel Dimpker als Jugendschiedsrichter, Lena Holst und Julius Fuchs für ihren Einsatz bei Caterings, Caroline Köhncke für die Leitung einer Plattdeutsch AG und Lara Kröncke als Streitschlichterin.
Zum Abschluss begeisterten die Abiturienten noch mit einem selbstgedichteten Lied.

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